Jede und jeder der/die eine Idee hat und diese gerne mit anderen teilen möchte, kann sie bei dasting.at online stellen. Ein paar Dinge müssen dabei allerdings beachtet werden:
Alle Werke die unter www.dasting.at veröffentlicht werden, fallen unter die by-cn-sa Creative Common Lizenz
Die von UserInnen eingereichten Projekte, müssen den pädagogischen (verständliche Sprache, Realisierbarkeit, Kostenaufwand, etc...) und formalen Richtlinien der Homepage entsprechen (Die Richtlinien findest du in den Teilnahmebedingungen)
Sämtliche Inhalte die rassistisch, sexistisch, homophob oder in einer anderen Weise diskriminierend sind, werden ausnahmslos nicht zugelassen
Ganz einfach: Fülle im Menü-Punkt „Projekt erstellen“ die vorgegebenen Felder aus und klicke anschließend auf den Button „Projekt an das Ting senden“. Dann wird vom dasting.at - Team kontrolliert, ob dein Projekt den pädagogischen und formalen Kriterien entspricht. Wenn dem so ist, wird dein Projekt als "wertvoll" gekennzeichnet und kann von sämtlichen UserInnen angesehen und natürlich auch verwendet werden. Sollte dein Konzept nicht den Richtlinien entsprechen, aber keine den Teilnahmebednigungen widersprechenden Elemente aufweisen (z.B. rassistische Aussagen), wird es ohne als "wertvoll" gekennzeichnet zu werden, trotzdem online gestellt.
Seit 2. Oktober 2009 ist dasting.at online. Dabei handelt es sich um eine ineteraktive Designplattform für Schüler und Schülerinnen. Zum Einen ist es ein Designlexikon, das Hintergründe und Entstehungsgeschichten zu bekannten Designobjekten liefert, gleichzeitig finden sich Vorschläge für DIY-Objekte zum Nachbauen, verändern und erweitern. Wer außerdem selbst Ideen hat, kann diese bei dasting.at präsentieren und so einer breiten Community zugänglich machen.
Die Kommunikationsplattform „Das Ting“ wird im Schulunterricht unterstützend eingesetzt und soll SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern „Design“, besonders als Teil unseres täglichen Lebens, näher bringen. Aber nicht nur im Unterricht, auch außerhalb ist “Das Ting” für alle Design-Interessierten frei zugänglich und so soll eine lebendige Community rund ums Selbermachen entstehen.
„Das Ting“ setzt sich aus zwei Teilen zusammen: der Erste Teil beschreibt bekannte Designobjekte und deren kulturelle und gesellschaftliche Hintergründe. Wie und Wo sie entstanden sind, wer die beteiligten Designer waren und welche anderen Produkte und Objekte durch die Arbeit entstanden sind.
Der zweite Teil zeigt verschiedenste Projekte und lädt zum Nachmachen ein. Alle Projekte sind DIY - Do it Yourself - Projekte, die mit geringem finanziellen und wenig zeitlichem Aufwand von jedem/jeder selbst gemacht werden können. Ziel ist es, viele Objekt- und Projektbeschreibungen von den NutzerInnen zu bekommen, damit die Community entstehen, wachsen und sich weiterentwickeln kann.
Der inhaltliche Ansatz von „Das Ting“ ist aber mehr als nur ein Überblick über die moderne Designgeschichte und Bastelanleitungen zum Nachmachen. In der Auseinandersetzung mit Produkten werden auch gesellschaftspolitische Hintergründe
aufgezeigt und vorhandenen Denkmuster aufgebrochen. Dieses vernetzte Denken kann auf viele Lebensbereiche übertragen werden. Durch das kreative Transferdenken wird SchülerInnen das eigenständige Erkennen von Problemen und die Suche nach vielfältigen Ideen für Lösungsansätze aufgezeigt und ihre Flexibilität im Denken gefördert.
Eine Sensibilisierung dafür, dass „Design“ nicht gleich abstrakte Kunst, sondern vielmehr Teil unseres alltäglichen Lebens ist, kann ebenfalls durch die Auseinandersetzung mit der Entstehungsgeschichte von diversen Objekten erfolgen. Die Auswahl der vorgestellten Designobjekte und Produkte, umfasst Dinge, die ein Teil der Alltagskultur der SchülerInnen sind, z.B. Sport (Fußball..), Nahrungsmittel (Chips – Pringles, Schokolade…), Schuhe, Verpackungen, Computerspiele und vieles mehr. Die SchülerInnen lernen bestimmte Aspekte des Alltagslebens erkennen und deuten, dies ermöglicht eine neue Wahrnehmung der Umwelt.
Zusätzlich soll durch die Beschäftigung mit Produkten die vom Designobjekt zum Alltagsgegenstand wurden, Auseinandersetzung mit Werbung, Marketing, Wirtschaft, Umweltschutz und Globalisierung stattfinden, die zu einem kritischeren Konsumverhalten beitragen kann.
Der Kern von „Das Ting“ ist ein redaktionell gestalteter WIKI, der von den UserInnen weiterentwickelt und als Unterrichtshilfe von LehrerInnen im Lehrbetrieb eingesetzt werden kann. Es existieren redaktionell gestaltete Artikel zu verschiedensten Themen rund um das Thema Design.
Klar gekennzeichnet hebt sich die User-Ebene davon ab. Jeder Nutzer kann auch eigene Artikel anfügen und dadurch den „Body of Knowledge“ – den kollektiven Wissenskörper – erweitern und zu einem größeren Umfang beitragen.
Artikel in den Hauptbereichen decken alle gestalterischen Berufsfelder wie Mode, Musik, Architektur, Produkt-, Service-, Grafik- und Interior Design ab. Wichtige kulturelle Gegenstände, etwa der „Thonet Stuhl“, sind beschrieben und können durch aktuellen und usergenerierten Content erweitert werden. Berichtet wird auch über aktuelle Trends und Tendenzen im Design.
Web 2.0 ist durch eine Erweiterung der Nutzerpartizipation und stärkere Interaktion zwischen den Plattformen gekennzeichnet. „Das Ting“ versucht das Beste aus diesen Entwicklungen zu nutzen und erlaubt eine starke Interaktion zwischen den UserInnen durch Bewertungen der einzelnen usergenerierten Artikel bzw. Ranking der beliebtesten Beiträge.
Ziel von „Das Ting“ ist es aber auch, eine starke UserInnen-Basis als Fangemeinde aufzubauen und damit den Gesamtnutzen der Plattform zu stärken. Durch Feedbackschleifen zwischen Usern, Inhalten und Beiträgen kann eine starke Bindung aufgebaut werden.
Eine gute Idee ist erst der Anfang. 5 % Inspiration und 95 % Transpiration ist das bekannte Verhältnis, das im Gestaltungsprozess als Faustregel für Innovationen gehandelt wird. Daher möchte „Das Ting” die NutzerInnen ermutigen, eigene Kreationen zu zeigen und für jeden nachvollziehbar und frei gestalt- bzw. nutzbar zu machen. Erst durch den Austausch von Ideen werden neue Dinge ermöglicht.

Fotos gleich nach dem Abdrücken ansehen, ist heute eine Selbstverständlichkeit. Aber in den 60er Jahren war die Polaroidkamera mit den sofort entwickelten Bildern die Weltsensation.

Die Erfindung aus der fast nichts geworden wäre, erleichtert uns heute allen das Leben. Die gelben selbstahftenden Zettelchen sind unviersal einsatzbar.