Super Mario - Nintendo

Super Mario, Quelle: http://www.mtv.com/games/video_games/dime/10041356.jhtml

Super Mario ist eine Videospiel-Figur der Firma Nintendo und deren Maskottchen. Super Mario ist Nintendos wohl populärste Videospiel-Figur, sowie Protagonist und titelgebender Held der erfolgreichsten Videospielreihe des Unternehmens. Die Spielfigur taucht daher – von wenigen Ausnahmen abgesehen – nur in Spielen für Nintendo-Spielkonsolen auf. Mit über 295 Millionen verkauften Spielen ist Mario nicht nur die erfolgreichste Nintendo-Reihe, sondern die bisher erfolgreichste Videospielreihe überhaupt. Ferner gilt Mario als bekannteste Videospielfigur der Welt.

Bei Mario handelt es sich um einen schnauzbärtigen, etwas klein gewachsenen und dicklichen italienischen Klempner mit blauer Latzhose, rotem Hemd und roter Schirmmütze mit einem M-Emblem, dessen typische Aussprüche „Mamma mia“ und „It's-a-me, Mario“ sind.

Erstmals als Spielfigur Jumpman im erfolgreichen Arcade-Spiel Donkey Kong aufgetaucht, erlangte die Figur Mario weltweite Bekanntheit durch die Jump-’n’-Run-Spiele der Reihe Super Mario für Nintendo-Heimkonsolen.

Durch Erweiterung der Bewegungsfreiheit der Spielfigur wurde die Reihe stetig weiterentwickelt und übte entscheidenden Einfluss auf das Jump-’n’-Run-Genre aus. Durch gute, leicht zugängliche Spielbarkeit und durchdachtes Leveldesign wurde eine große Popularität der Mario-Spiele und damit der Figur Mario erreicht, die durch Merchandising und Medienpräsenz erweitert und kommerziell genutzt wurde. So gelang es, durch die hohe Nachfrage nach Mario-Software auch die entsprechenden Nintendo-Spielkonsolen am Markt zu etablieren (Quelle: Wikipedia).

Geschichte

Ende der 70er erhoffte sich Nintendo-Präsident Hiroshi Yamauchi auch in Amerika Erfolg zu haben, jedoch das für den amerikanischen Markt entwickelte Spiel „Popeye“ konnte aufgrund der fehlenden Rechte für die Figur Popeye nie veröffentlich werden. Daraufhin erhielt der junge Nintendo-Spieleentwickler Shigeru Miyamoto den Auftrag, ein Spiel auf der Grundlage seiner eigenen Ideen zu entwerfen. Miyamoto entwickelte das Spiel Donkey Kong, das von einem Zimmermann (Klempner wurde Mario erst ab Mario Bros.) handelt, dessen Freundin von einem Gorilla entführt wurde. Mit dem noch namenlosen Zimmermann wollte Miyamoto eine einfache Figur entwerfen, mit dem sich die Spieler identifizieren konnten. Das Ergebnis war ein dicklicher Schnurrbartträger mit Knollennase in blauem Overall und roten Latzhosen mit roter Kappe.

Das Design war stark beeinflusst von den technischen Begrenzungen der Hardware, die nur 16 x 16 Pixel für die Spielfigur erlaubte. Der Schnurrbart war besser darstellbar als ein Mund und bildete die Begrenzung der dicken Nase. Die bunte Kleidung bildete einen guten Kontrast mit dem schwarzen Hintergrund, und der Overall diente der Unterscheidung von Körper und Armen, damit man deren Bewegung erkannte. Durch die Kappe war es nicht nötig, die Bewegung von Marios Haar darzustellen, wenn er sprang.

1981 fertiggestellt, wurde Donkey Kong mit über 65.000 verkauften Automaten zum erfolgreichsten Arcade-Spiel nach Pac-Man und brachte Nintendo of America den ersehnten Durchbruch. Die Spielfigur, von Miyamoto Jumpman genannt, wurde von NoA-Präsident Minoru Arakawa aufgrund der Ähnlichkeit mit dem italienischen Vermieter des NoA-Bürogebäudes Mario Segali in Mario umbenannt und als Italiener charakterisiert. Die Farbkombination von Overall und Hose wurde in späteren Spielen von blau-rot in rot-braun und schließlich in rot-blau umgeändert. Trotz immer leistungsfähigerer Videospiel-Hardware und den damit verbundenen verbesserten Möglichkeiten realistischer grafischer Darstellung hat Mario sein comichaftes Aussehen bis heute behalten.

Die Spielmechanik aus Mario Bros. ist durch neue Elemente erweitert. Miyamoto ließ sich dabei von Büchern und Geschichten, die ihm gefielen, inspirieren. Die Idee zu Pilzen, die die Spielfigur größer und stärker machen, entstammt Alice im Wunderland. Warps, versteckte Ausgänge durch die der Spieler gleich mehrere Level weiterkommt, sind Raumschiff Enterprise entliehen.

Ungekannte Spieltiefe, bunte Comic-Grafik, ein Ohrwurm-artiger Soundtrack und gute Spielbarkeit ließen Super Mario Bros. zum Hit werden. In Japan entwickelte sich ein regelrechter Mario-Boom: Ein Buch, das genaue Karten der Spielwelt mit allen versteckten Extras enthielt, wurde schnell zum Bestseller. Mario-Mangas und ein Anime-Kinofilm wurden veröffentlicht (Quelle: Wikipedia).

Eine ähnlich erfolgreiche Figur wie Mario wurde von keinem anderen Spielehersteller gefunden. Sonic, the hedgehog wurde zu Segas Vorzeigetitel auf dem Mega Drive und markierte den Anfang der zweiten „großen Jump'n'Run Serie“ zu Beginn der Neunziger. Trotzdem reichte Segas Maskottchen, dessen Spiele ohne Zweifel von sehr hoher Qualität waren, weder von der Spielbarkeit, noch von den Verkaufszahlen an Super Mario heran (Quelle:  gaming-universe.de).


Tags: Comic, super mario, Jump'n'Run, Nintendo, Sega, Computer, Spiel, Japan, Shigeru Miyamoto

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